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Preisträger*innen Bundeswettbewerb deutschsprachiger Schauspielstudierender verbunden mit dem 36. Treffen zur Förderung des Schauspielnachwuchses in Salzburg 22. – 28. Juni 2025

Förderpreise der Bundesministerin für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend der Bundesrepublik Deutschland in Höhe von 25.000,00 EURO wurden auf Vorschlag der unabhängigen Jury vergeben. Die Jury dieses Wettbewerbes setzt sich wie folgt zusammen: Christine Eder (Regisseurin), Valentina Schüler (Schauspielerin), Sahar Rahimi (Regisseurin und Performancekünstlerin), Florian Troebinger (Schauspieler) und Camill Jammal (Schauspieler und Musiker)

Ensemblepreise
Der Preis für musikalisches Zusammenspiel 3.125,00 EURO an das Ensemble der Produktion „[BLANK]“ der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover

Der Ensemblepreis für den stärksten Moment 3.125,00 EURO an das Ensemble der Produktion „SCHEINLEISTUNG“ der Hochschule der Künste Bern

Der Preis für das größte Risiko 3.125,00 EURO an das Ensemble der Produktion „ES EILT NICHT. EINES TAGES KOMMEN WIR AN“ der Zürcher Hochschule der Künste

Der Preis für das größte Experiment 3.125,00 EURO an das Ensemble der Produktion „Maschinengespräche“ der Universität für Musik und darstellende Kunst Graz

Der Preis für das beste Figurenspiel/Verkörperung 3.125,00 EURO an das Ensemble der Produktion „WAS IHR WOLLT“ der Hochschule für Musik und Theater „Felix Mendelssohn Bartholdy“ Leipzig

Der Preis für die größte Spielwut 3.125,00 EURO an das Ensemble der Produktion „edgingFAUST“ der Universität der Künste Berlin

Der Preis Raus aus der Bubble 3.125,00 EURO an das Ensemble der Produktion „Jederman“ der Universität Mozarteum Salzburg – Thomas Bernhard Institut

Der Spezialpreis 3.125,00 EURO an das Ensemble der Produktion „CAN WE TALK ABOUT THIS?“ der Filmuniversität Babelsberg KONRAD WOLF in Potsdam

Weitere Preise

Ensemblepreis Österreich
10.000,00 Euro an das Ensemble der Produktion „Süsses Gemüse“ der Hochschule für Musik und Theater Rostock

Auf Vorschlag der unabhängigen Jury – gestiftet von der Universität für Musik und Kunst Graz, der Universität Mozarteum Salzburg, der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien und der Musik und Kunst Privatuniversität der Stadt Wien.

Preis der Studierenden
2.000,00 Euro an das Ensemble der Produktion „Scheinleistung“ der Hochschule der Künste Bern

Gewählt von den Studierenden – gestiftet mit jeweils 1.000,00 EURO von der Intendant*innengruppe des Deutschen Bühnenvereins und der Genossenschaft Deutscher Bühnen-Angehöriger (GDBA).

Kategorie Starker Auftritt
Besonders beeindruckt hat die Jury die Performance folgender Spieler*innen, die unterschiedlicher nicht sein könnten.

Lena Birke in der Produktion „WAS IHR WOLLT“ der Hochschule für Musik und Theater „Felix Mendelssohn Bartholdy“ Leipzig

Für das lustvolle und nuancierte ausloten der Möglichkeiten, die eine Rolle bieten kann; das sich zur Verfügung stellen mit aller Ernsthaftigkeit eine Figur in ihrer Tragikomik, ihrem Menschsein zu zeigen.

Azaria Dowuona-Hammond in der Produktion „edgingFAUST“ der Universität der Künste Berlin

Du bist eine furchtlose Spielanreißerin, die unbeschwert zwischen Tragik und Komik zu fechten weiß. Und dabei stets den Charme behält.

Salar Jafari in der Produktion „edgingFAUST“ der Universität der Künste Berlin

Dein lustvoller Erfindungsreichtum und deine spielerische Unvorhersehbarkeit lassen spüren, dass es im Moment entsteht.

Moritz Giese in der Produktion „Scheinleistung“ der Hochschule der Künste Bern

Du hast uns mit deinem fein nuancierten Monolog, der sich sprachlich und körperlich zu einem mehrdimensionalen Tanz steigerte, gepaart mit deiner Lust, Dir den Raum zu nehmen beeindruckt.

Pia Dembinski in der Produktion „VERGIB MIR, DU SAU!“ der Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch Berlin

Du stichst in einer großen Gruppe mit eigentlich wenig Raum und wenig Text aber mit großer Klarheit mühelos hervor.

Mariia Serheiva in der Produktion „Scheinleistung“ der Hochschule der Künste Bern

Für dein durchgehend durchlässig feines Spiel, und die permanente Sichtbarkeit deines konzentrierten Denkens.

Alina Thiemann in der Produktion „TATTSKREW (AT)“ der Akademie für Darstellende Kunst BadenWürttemberg in Ludwigsburg

Du bist mit minimalem Spiel und hoher Präzision voll on point.

Anouk Piwek in der Produktion „Eigentum (let’s face it we`re fucked)“ der Theaterakademie Hamburg Hochschule für Musik und Theater

Du eroberst Dir humorvoll und selbstverständlich den Raum, mit einer Verdrängung die keine Ellenbogen braucht.

Volodymyr Melnykov in der Produktion „B A K K H A I“ der Theaterakademie August Everding München

Du hast innerhalb einer strengen Form die Freiheit gefunden, sie nicht nur auszufü llen sondern sie auch lustvoll zu unterlaufen.

Luke Venatier in der Produktion „Fabian oder der Gang vor die Hunde“ der Folkwang Universität der Künste Essen/Bochum

Danke für deine ansteckende Schamlosigkeit und die charmante Provokation.

Amadeus König in der Produktion „Jederman“ der Universität Mozarteum Salzburg – Thomas Bernhard Institut

Du hast mit großer Präsenz und Körperlichkeit, wunderbar unaufgeregt, differenziert, deine Figur als ältere Dame angelegt, ohne die Figur zu verraten und sie im Stich zu lassen. Rock me Amadeus.

Ruby Betulius in der Produktion „ES EILT NICHT. EINES TAGES KOMMEN WIR AN“ der Zürcher Hochschule der Künste

Du hast dir deinen Moment gegriffen, uns tief in deine Seele blicken lassen, hast dich uns zart und stark zugleich im wahrsten Sinne des Wortes freigetanzt.